Sag nicht: „Ich bin zu jung“

Alles, was ich hab

Das Sommerloch schließt sich, neue Aufgaben warten auf dich. Schulkinder betreten zum ersten Mal den Boden, der die Zukunft bedeutet. Mit Ranzen, die so groß sind, als könnte man die ganze Welt darin verstauen. Junge Frauen und Männer laufen zum ersten Mal über einen Flur zu einem Büro, an dem ihr Name steht. Eine macht sich selbstständig und gestaltet zum ersten Mal eine Homepage, auf der stehen soll, was sie kann. Einer betritt zum ersten Mal eine Bühne mit einem Mikrofon nur für ihn. Zum ersten Mal dastehen mit einem neuen Auftrag. Große Ideen und weiche Knie.

Als Jeremia noch sehr jung ist, hat Gott auf einmal einen Auftrag für ihn. Du bist ein Prophet, das habe ich schon vor langer Zeit entschieden. Jeremia kriegt weiche Knie und würde am liebsten in Boden versinken. Aber Gott sagt: Sage nicht „Ich bin zu jung“. ( Lies die ganze Geschichte bei Jeremia 1,4-10) Mach dich nicht klein. Vertrau auf das, was ich in dir sehe. Du kannst. Gott glaubt an dich. Und dann atmest Du durch und gehst durch die Tür mit Schultüte in der Hand. Du setzt dich an den Schreibtisch und schreibst deine erste Email. Du lässt die Homepage online gehen. Du singst die ersten Töne.

Und du singst mit Alin Coen:
Ich habe Beulen und Dellen
Doch an manchen Stellen,
seh Ich auch noch ganz gut aus
Ich habe Sand im Getriebe
Doch dir zu Liebe
hol‘ Ich auch noch das letzte Korn raus
Und doch, das geht
Nichts ist zu spät
Solang wir leben, will ich geben
Was ich hab
Alles, was ich hab.

(Hör dir das Lied an und sing laut mit: Alin Coen, Alles, was ich hab)

Du kannst. Gott glaubt an dich!

Von Pastorin Sarah Stützinger