Von schwerer Ladung und leichtem Gepäck

Vollbepackt

Manches schleppst Du Dein Leben lang mit Dir rum:
Die alte Teekanne, von der schon ein Stück abgebrochen ist, von der Du dich aber einfach nicht trennen kannst. Die Box mit den ungeordneten Fotos aus Jahrzehnten, die Du schon lange einmal in ein Fotoalbum einkleben wolltest. Die Erinnerungen an all die gefeierten und ungefeierten Feste. Aber auch sperriges Gepäck: Eine große Traurigkeit, die Dich einfach nicht loslässt. Ein Fehler, den Du gemacht hast. Eine große Verantwortung, die auf Deinen Schultern lastet.
„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch die Last abnehmen“ (Mt 11,28)
sagt Jesus einmal. Egal, wieviel Gepäck Du bei Dir hast – hier bist Du willkommen. Und nicht nur das. Du kannst auch etwas ablegen. So ist das bei Gott. Und dann geht es ein wenig leichtfüßiger weiter. Mit Handgepäck in die Zukunft!

Etwas loswerden – Vier Ideen für Dich:

  • Trenn Dich von einem Gegenstand, der einfach nur rumsteht. Wie fühlt sich das an? Was machst Du mit dem leergewordenen Platz?
  • Sag Gott, was Dich belastet. Du kannst es auch leise flüstern. Bei Gott ist es gut aufgehoben.
  • Manchmal muss man auch mit jemandem über seine Lasten sprechen. Erzähl jemandem, dem du vertraust, von Deinem „schweren Gepäck“. Wenn du jemanden brauchst, der Dir zuhört, ohne Dich zu kennen: bei der Telefonseelsorge hat immer jemand ein offenes Ohr (0800/1110111 und 0800/1110222, kostenlos, www.telefonseelsorge-luebeck.de )
  • Sing ein Lied, das dich leichter macht. Das Monatslied für den Juni klingt nach Leichtigkeit und Vertrauen: zu sehen auf youtube.